Über diese Dinge habe ich mich aktuell gefreut

  • Muss da nicht neu gestartet werden?

    Nope. Hätte ich etwas gewollt, was ständig neu gestartet werden muss, dann hätte ich zu Windows gegriffen.

    Ich mache Updates zu keinem bestimmten Zeitpunkt, etwa so alle vier Wochen. Da mache ich ein sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade für das RaspberryOS und kümmere mich danach um die Docker-Container, in denen meine Services laufen. Für keines dieser Updates muss der Rechner neu gestartet werden.

    Das zugrunde liegende Betriebssystem auf dem Raspi ist ein Debian GNU/Linux 12 (bookworm). Das ist nicht das neueste Betriebssystem (das ist Debian GNU/Linux 13 (trixie)). Dorthin kann ich ohne Reboot des Systems nicht gelangen. Wenn ich auf die Idee komme, zu Trixie upzudaten, dann würde ich das ohnehin auf einer neuen SD-Card tun und dort meine Backups draufspielen.

    Aber solange ich nur Bookworm updaten will, ist ein Reboot nicht notwendig. Wär auch zu blöd: in meinem Beruf als Systemadmin bin ich nicht daran interessiert, Systeme neu zu starten, weil dann möglicherweise ein Service unterbrochen wird und erboste Kunden anrufen, weil ihr Scheiß nicht mehr funktioniert. Gut, die rufen nicht mich an, aber ich bekomm's schon zu hören. Ein Update eines Betriebssystems hätte dann blöde Konsequenzen. Bei einem Update auf ein neues Betriebssystem geht's dann so ähnlich wie zu Hause: es werden komplett neue Maschinen mit dem neuen Betriebssystem aufgebaut, mit der entsprechenden Software versehen und dann getestet. Auch vom Kunden ("ach nö, da haben wir jetzt gar keinen Bock drauf, das kostet schon wieder Zeit und Geld und Arbeitskraft und überhaupt, und außerdem geht das dieses Jahr auf keinen Fall mehr, es ist doch schon kurz vor Ostern und dann kommt ja auch schon Weihnachten, und da sind hier alle im Urlaub. Auf Wiederhören.").

    Naaaja. Opa erzählt schon wieder vom Gipskrieg.

  • Aber solange ich nur Bookworm updaten will, ist ein Reboot nicht notwendig

    Ja, ist richtig. Das hatte ich ja später auch geschrieben. Die LXC hier sind auch alle mit Debian, aber 13, die müssen ja auch nicht ständig neu gestartet werden.

    Nur von Proxmox kommen in letzter Zeit dauernd neue Kernels, daher muß (na gut, es zwingt mich keiner die Updates auch zu machen) ich da den gesamten Server mit den ganzen VM und LXC neu starten.

    Systeme neu zu starten, weil dann möglicherweise ein Service unterbrochen wird

    Das ist leider bei den von mir betreuten Windows-Rechnern so. Da müssen immer die aktuellsten Sicherheitspatches und anderen Updates installiert sein. Jeden Monat kommt die Neustartwelle. Bei den Arbeitsplatzrechnern wird meist einfach nachts automatisch neu gestartet. Nur die Server müssen alle von Hand betreut werden und das in einer gewissen Reihenfolge. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber jeden Monat immer wieder nervig.

    Rechnerhistorie

    Z80: ZX81
    68k: Atari Mega ST, PAK-030, FRAK, Performa 475, Quadra 660AV
    ARM: Messagepad 120, Messagepad 2100
    PowerPC: Pios Magna, PowerMac G3, PowerBook G3 Lombard, PowerMac 8600, iBook G3, PowerBook G4, Cube G4
    Intel: Mac mini 2012, MacBook Pro 2012, Mac Pro 2013 10-Core
    ARM: Mac mini M1

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