Für mich ist das mit Kaffee, wie mit den extrem Audiophilen… Ich mag Starbucks in den USA wegen der Geschmacksverstärker und dem Lifestyle in der Roastery oder dem „Order in the app“…
Sauf doch, was du willst, solange es schmeckt. Ich mir hab eines Tages gesagt: "ich kann diese Crema-Plörre einfach nicht mehr ertragen. Ich will nicht mehr. Das muss aufhören. Noch eine Tasse davon und ich nehme das Familienschwert und praktiziere Seppuku." Von diesem Gedanken beseelt bin ich dann los, hab verschiedene Kaffesorten probiert und bin am Ende bei einem säurearmen Mexikaner gelandet. Der war's und das hat wenig mit "extrem audiophil" zu tun, sondern nur mit dem Wunsch, den ersten Kaffee morgens nicht jedesmal als Faustschlag ins Gesicht zu empfinden.
Ich war lange nicht mehr bei Starbucks, aber nur, weil er nicht nebenan ist.