Der goldene Käfig wird zugemauert: Warum das Mac-Pro-Aus System hat

  • Andy hat einen neuen Artikel veröffentlicht:

    Andy
    28. März 2026 um 09:41

    Zitat
    Apple hat den Mac Pro beerdigt. Endlich, möchte man rufen. Nach Jahren der Agonie und einem M2-Ultra-Update, das so sinnvoll war wie ein Heckspoiler an einer Schubkarre, zieht Cupertino den Stecker. Was wie das Ende einer Ära für Profis aussieht, ist in Wahrheit der finale Sieg des „Silicon-Totalitarismus“. Apple hat sich entschieden: Wer bei uns arbeitet, rüstet nicht auf – er kauft neu.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • „Käsereibe“

    Eine der ersten Bezeichnungen für das Gehäusedesign damals - hab nicht mehr im Kopf, von wem die kam. Aber das ist Fakt.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Es wird sich wohl auch kein Urheber findet. Sie wurde aber bereits in 2003 für den Power Mac G5 verwendet. Ach, das waren Zeiten! 😃


    Ich fand den klasse damals. Aber er war auch damals schon „klasse teuer“.

    Einmal editiert, zuletzt von Holger (28. März 2026 um 10:49) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Holger mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Sowas hatte ich damals natürlich auch. Gott, was hab ich für Geld verbrannt, weil die neue Grafikkarte ein anderes Mainboard brauchte, was dann natürlich eine neue CPU brauchte! Der RAM war natürlich auch nicht mehr kompatibel. Das ging mindestens Jährlich so. Die Krönung war, als die Netzteile ihren Stammplatz verloren haben. Dann musste sogar ein neues Gehäuse her. Was hab‘ ich damals viel geschraubt! Wünsche ich mir ehrlich gesagt nicht zurück, die Zeit.

  • Ich persönlich auch nicht. Nutze seit 2003 nur noch Notebooks bzw. seit 2016 oder 17 nur noch Tablet-PCs. Alle drei bis fünf Jahre kommt dann ein neues Gerät. Macht mir irgendwie auch viel mehr Spaß, als alte Hardware peu à peu upzugraden.

  • Nun, wer braucht denn überhaupt einen Mac Pro? Ich behaupte mal ohne jede Quelle oder einen anderen Beweis, dass es wohl kaum Privatanwender sind, sondern dass sich Firmen so ein Ding dahinstellen.

    Firmen schreiben ihre Computer nach ungefähr vier Jahren ab. Wenn sie sie überhaupt gekauft haben. Die Erbsenzähler in der BWL-Abteilung würden nämlich lieber leasen. Dann haben sie nämlich einen monatlich Betrag zu zahlen und das lässt sich ja alles viel besser zählen als so eine mühsame Abschreibung über Jahre hinweg. Das ist auch der Grund für Auslagerung in die Cloud. Und so wird's gemacht: "Das Kundenprojekt hat uns in den letzten Monaten 5.413,78€ gekostet, und das schreiben wir ihm jetzt auf die Rechnung" anstelle von "Wie groß ist der Anteil des Kundenprojekts auf unseren Mac Pros?"

    Einen Mac Pro kaufen doch nur Leute, die ihn erweitern wollen, und wieviele mögen das sein? Und für welchen Zweck? Hardcore-Rendering? KI-Krempel? Kauft das Ding überhaupt noch einer?

  • Aber dennoch: Das Schrauben hat uns nicht geschadet. Und ich fand das wirklich eine tolle Zeit.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Ja! Das Schrauben war damals tatsächlich (m)ein Hobby! Man war gezwungenermaßen stets up-to-date, welcher „Celeron“ sich am besten übertakten ließ, welche Grafikkarte das beste Preis-Leistungsverhältnis bot usw. Bis dann das nächste Blockbuster-Game rauskam. Dann ging das alles von vorne los. Die Entwicklungen bei der Hardware waren gefühlt auch deutlich schneller als heute.

    Insofern: Ja, war toll! Aber möchte ich das heute wieder tun (müssen)? Nein. Von daher: „Alles hat seine Zeit“. 🤗

  • Ich bin auch froh, nicht mehr irgendwelche Jumper setzen und das vorher zu konfigurieren zu müssen, um Töne aus den Lautsprechern zu hören.

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Schon der Abschied mit 7000€ und die nächste Unverschämtheit Rollen für nur 700€ oder Standfuß für 300€.^^^^^^^^^^^^^^^^

    Wo führt das noch hin, klar die absoluten Applejünger werden keinen Furz lassen sondern wie immer alles hochloben.

    Und ja Holger/ Andy es waren noch Zeiten wo wir unsere Käsereiben aufgerüstet haben was das Zeug hielt. Und danke diverser Jungs die uns die Grafikkaretn auf Mac umgeflasht haben.Da ja die Apple Karten meist das mehrfache gekostet haben.Auch konnte mann die CPUs gut aufrüsten ohne bei Apple teuer kaufen zu müssen. Alles vorbei. Ich denke der M4 Mini wird wohl solange laufen bis er den Geist aufgibt, Und dann????

    Falls ich überhaupt noch einen Rechner brauche oder in der Lage bin einen zu bedienen? Wirds wohl ein WinPC werde,;(;(;(;(

    Ohne Hirn is ma wia Bled. Und ich habe mal Mac-The-Mac als Nick gehabt

    Und das hab ich am Start:

    Mini M4 / MacBook Air M1/ 2x ATV/ iPhone 16 Pro/ iPad A16

    Seit neuestem einen Intel Nuc als Medienserver

  • Also verglichen mit High-End-Audio sind solche Preise doch eher harmlos. Da zahlt man für einen Tonarm, der nichts weiter können muss, als einen Tonabnehmer rein mechanisch optimal in der Schallplattenrille zu führen, ganz schnell mal fünfstellige Eurobeträge. Und für den Tonabnehmer kommt noch mal ein entsprechender Betrag oben drauf. Und für das Laufwerk, die Verstärker, die Lautsprecher und die Kabel nicht zu vergessen.

    Auch im Bereich Fotografie ist man ganz schnell mal im fünfstelligen Eurobereich.

    Aber ja, bei Computern tue ich mich auch deutlich schwerer, solche Beträge zu zahlen. Die wecken in mir bei weitem nicht diese Emotionen.

  • Wo für das noch hin, klar die absoluten Applejünger werden keinen Furz lassen sondern wie immer alles hochloben.

    Man kann aber auch sagen: Wer sich das kauft, benötigt es auch. Zum Beispiel das Pro-XDR-Display „damals“: Ich habe von Filmemachern gehört, die das sofort mehrfach gekauft haben, weil sie sonst das Vielfache ausgeben müssten für die bis dahin verwendeten Monitore in der Filmproduktion. Verglichen damit war das Apple-Display ein Schnäppchen!

    Klar, es gibt auch manche mit zu viel Kohle und dem Hang, alles zu kaufen, was Apple bietet. Die sitzen dann selbstverliebt vor dem zig tausend Euro teurem Display und freuen sich, wie toll die Websites doch aussehen damit…

    MacBook Pro 14" (M4 2024) 16GB Ram, 512 GB SSD
    iPhone 17 Pro 256 GB Cosmic orange  iPad Pro M4 13" 256GB WIFI + Cellular, schwarz  Magic Keyboard  Pencil Pro
    Apple TV 4k  HomePod & HomePod minis  Apple Watch 9 45 mm (GPS + Cellular)

  • Wenn man solch ein Equipment beruflich nutzt, ist das eh noch etwas anderes. Das kann sich durchaus lohnen und schnell amortisieren.

    Wenn ich das jetzt aber mal so überschlage, was ich in den letzten 40 Jahren für IT-Zeugs ausgegeben habe, dann ist das durchaus überschaubar. Dürfte wohl so im Bereich einer Jahreskaltmiete für meine Wohnung liegen.

  • Roland Das mit den Grafikkarten hatte ich auch (bis eben) vergessen. Stimmt!! Es gab unterschiedliche Versionen der gleichen Hardware. Die für PCs gab‘s beim Höker um die Ecke. Die für Macs gab‘s bei Gravis. Wenn man die richtigen Leute kannte, tat‘s halt auch die „Billo-Variante“ vom Höker! Man, man…

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!