Beiträge von HessiJames

    Liebe Äppler!
    Ich bin Felix - und Hesse - Äppler trinkt man eigentlich nur...
    Ich kam 1983 mit Apple in Kontakt - obwohl der Mac schon auf dem Weg war, habe ich in der Schule am Apple IIe Pascal gelernt. Und Basic. Und meinen Physiklehrer überzeugt, dass ich etwas an den GamePort anschließen möchte und der Apple dadurch nicht explodieren wird. Die Hardwarekenntnisse waren bei mir 8Bit breit und C64-geprägt. Mein Interface steuerte FischerTechnik an. Zum Abi 1988 bewarb ich mich durch Zufall beim 4. Apple Händler in Deutschland, lernte den Mac kennen und reparierte alle Apple IIe und IIc im Rhein-Main-Gebiet auf Hardwareebene. Kommunikationselektroniker...
    Privat war ich beim Atari ST angekommen - er war das geeignete Tool zum Layouten von Platinen und GFA Basic wegweisend. Außerdem lief Aladin, der Mac-Emulator, darauf. Amiga war nicht meine Welt. Daddelkiste :) Die Entwicklungen von IBM beobachtete ich immer nur mit einem gefälligen Grinsen: Eine technologische Sackgasse. Ich brauchte ein anständiges HumanInterface und einen Mikroprozessor von Motorola. Im Nachhinein bin ich gottfroh, dass ich weder bei Siemens, noch bei Nixdorf oder der Bahn einen Ausbildungsplatz bekam.
    Das PowerBook 100 war mein erster echter eigener und aktueller Mac. Davor standen natürlich Mac512/Plus bei mir rum. Lieblinge: Mac IIcx/ci und später der Quadra 660av mit DSP und meinem ersten Videotelefonat mit einem israelischen Mac-User.
    MacDraw II war über sehr viele Jahre mein Lieblingsvektorprogramm - ich rettete mich kürzlich zu Intaglio, leider schon abgekündigt.
    RagTime war (und ist) MEIN Office-Programm. Von Anfang an objektorientiert. Da kommt einfach das elende Word nicht ran. Ich nehme sowieso eher OpenSource. Libre Office macht alles, was man braucht. (Pages ist wegweisend.) FileMaker habe ich sogar auf Windows genutzt. Eine von mir programmierte Datenbank lief noch viele Jahre in der Reparaturannahme in Traunstein. War halt einfach gut, der FileMaker Pro.

    Nach vielen Jahren Werbeagenturen und Apple-Systemhäusern bin ich jetzt sinnstiftend an einer Schule gelandet und die Total Costs of Ownership schlagen durch: Jahrzehnte mit Windows-Groschengräbern und Plastikgehäusen sind Geschichte und wir setzen schon im 5. Jahr MacBooks ab der 7. Klasse ein. Resultat: Der Mac läuft bis zur Uni!

    Beste Grüße
    Felix